Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz trat am 28.06.25 in Kraft!

Eine Demokratie ohne Inklusion ist keine echte Demokratie! Denn in einer Demokratie sollen alle mitentscheiden und sich einbringen können.

Im September stehen die Landtags- bzw. Abgeordnetenhauswahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin und die Kommunalwahlen in Niedersachsen an. Natürlich soll die Wahlbeteiligung möglichst groß sein und alle Bürger:innen sollen informierte Entscheidungen treffen können. Dafür ist es unerlässlich, dass auch tatsächlich alle Menschen alle Informationen zu den Wahlen verstehen.

Dazu gehören zum Beispiel Informationen über die Parteien, die Wahlprogramme, antretende Kandidat:innen und das Wahlverfahren.

Welche Möglichkeiten schafft Leichte Sprache?

1. Inklusion und Teilhabe: Demokratie lebt von der Teilhabe aller Bürger:innen. Leichte Sprache ermöglicht es beispielsweise Menschen mit Lernschwierigkeiten, geringeren Sprachkenntnissen oder anderen Verständnishürden, politische Inhalte zu verstehen und sich aktiv einzubringen. So können auch die Interessen marginalisierter Bevölkerungsgruppen gehört werden und angemessen in der Politik berücksichtigt werden.

2. Transparenz und Vertrauen: Politik wird oft als undurchsichtig und schwer nachvollziehbar wahrgenommen. Konkrete Inhalte werden gerne mal medienwirksam verpackt, sodass der Kern der Sache nur noch schwer zu verstehen ist. Wer Leichte Sprache benutzt, hat gar keine andere Möglichkeit, als auf den tatsächlichen Inhalt zu sprechen zu kommen. Oder kurz gesagt: Leichte Sprache = weniger Geschwafel. So trägt Leichte Sprache dazu bei, politische Prozesse und Entscheidungen transparenter zu machen, was wiederum das Vertrauen in politische Institutionen stärkt.

3. Bildung und Aufklärung: Leichte Sprache kann dabei helfen, politische Bildung zu fördern. Indem komplexe Themen verständlich aufbereitet werden, können mehr Menschen über ihre Rechte und Pflichten sowie über aktuelle politische Ereignisse informiert werden.