Menschen mit Behinderungen sind begeisterte Internetnutzer und können von mobilen Webtechnologien, die heutzutage zur Verfügung stehen, enorm profitieren. Mit den verschiedenen Technologien, die es gibt, können Benutzende eine einfachere, intuitivere und sichere Erfahrung haben. Dadurch werden mehr Barrieren abgebaut und Menschen mit Behinderung erhalten mehr Unabhängigkeit und Teilhabe am Leben. In diesem Beitrag werden wir uns ansehen, welche Technologien im Bereich des mobilen Webs helfen können, Menschen mit Behinderung zu unterstützen.

Eine Technologie ist zum Beispiel das Responsive Web Design (RWD). Dieses Design-Konzept ist so gestaltet, dass es sich problemlos an dynamische Bildschirme anpasst – sei es ein Desktop-Computer oder Smartphone – und somit Benutzenden eine benutzerfreundliche Erfahrung bietet. Eine Website ist also immer gleich benutzerfreundlich, egal ob sie vom Computer, vom Tablet oder vom Smartphone bedient wird. Es ermöglicht auch Benutzenden mit Sehbehinderungen, das Design der Website durch Skalierungs-Tools anzupassen. Heute werden Smartphones und Tablets immer beliebter und der Computer immer seltener genutzt. Dies zeigt, wie wichtig Responsive Web Design ist.

Andere Technologien wie Voiceover (iOS) und TalkBack (Android) sind für Menschen mit Sehbeeinträchtigung nützlich. Durch diese Programme erhält man Feedback und Benachrichtigungen per Sprachausgabe.

Auch Eyetracker werden immer weiterentwickelt. Ein Eyetracker erkennt, wohin die Augen eines Benutzers auf einem Touchscreen-Gerät schauen. Eigentlich werden Eyetracker in der Marktforschung eingesetzt um das Konsumverhalten der Menschen zu bewerten.

Doch auch für Menschen mit Behinderung sind sie nützlich. Menschen mit mobilen Einschränkungen können mit einem Eyetracker selbstständig durch Anwendungen navigieren, ohne das Display berühren zu müssen. Allerdings sind Eyetracker in der Regel sehr teuer und deswegen noch nicht im Alltag angekommen.

Auch Menschen, die im Rollstuhl sitzen, können von verschiedenen Apps und Technologien profitieren. Die App Wheelmap zum Beispiel zeigt Orte, die mit Rollstuhl zugänglich sind.

Darüber hinaus gibt es neue Rich Internet Application Frameworks (RIAs) wie AngularJS und ReactJS, die bei der Entwicklung von mobilfreundlichen Internetseiten helfen können. Sie bieten vor allem Funktionstechniken für Felderbeschreibung und automatische Validierung von Eingabeformularen sowie weitere Funktionstypen für Drag & Drop-Beweglichkeit und Animationstypen für Pinch & Zoom-Websites. Dadurch wird die Navigation übersichtlicher und intuitiver gemacht.

Es gibt noch viel mehr Wege als nur diese hier genannten Technologien, um die Teilhabe am mobilen Web für Menschen mit Behinderung zu verbessern. Durch sorgfältige Überlegungen während des Designprozesses und die richtige Implementierung dieser Tools und Technologien können Entwickler ein Erlebnis schaffen, das sowohl zugänglich ist als auch Spaß macht, egal wer es benutzt!

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